Hotline: 0821 262 89110

Gem. §§ 5 und 6 Arbeitsschutzgesetz besteht ab 1 Mitarbeiter die Pflicht zur Durchführung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung, deshalb:

Geeignete Maßnahmen rechtzeitig planen und umsetzen – sonst drohen:

  • Bußgelder bis 25.000 € gemäß §25 Arbeitsschutzgesetz
  • Regressansprüche seitens der Sozialversicherungsträger im Schadensfall gemäß §110 SGB VII
  • Schadensersatzansprüche seitens der Betroffenen.

 

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Auszug Arbeitsschutzgesetz

§ 4 Allgemeine Grundsätze

Der Arbeitgeber hat bei Maßnahmen des Arbeitsschutzes von folgenden allgemeinen Grundsätzen auszugehen: 

1.  Die Arbeit ist so zu gestalten, dass eine Gefährdung für das Leben sowie die physische und die psychische Gesundheit möglichst vermieden und die verbleibende Gefährdung möglichst gering gehalten wird;

§ 5 Beurteilung der Arbeitsbedingungen

(1) Der Arbeitgeber hat durch eine Beurteilung der für die Beschäftigten mit ihrer Arbeit verbundenen Gefährdung zu ermitteln, welche Maßnahmen des Arbeitsschutzes erforderlich sind.

(2) Der Arbeitgeber hat die Beurteilung je nach Art der Tätigkeiten vorzunehmen. Bei gleichartigen Arbeitsbedingungen ist die Beurteilung eines Arbeitsplatzes oder einer Tätigkeit ausreichend.

(3) Eine Gefährdung kann sich insbesondere ergeben durch 

[…]

6. psychische Belastungen bei der Arbeit.

[…]

 
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